Philosophie

 

 

In der heutigen Zeit scheint es Eltern und Erziehungspersonen schwer zu fallen, den richtigen Mittelweg für die Erziehung der nächsten Generation zu finden. Wenn man Kindern zu viel Freiraum lässt, machen sie oftmals genau das, was Erwachsene dann als "falsch" einstufen. Sie raufen, streiten, rebellieren. Doch ist es der richtige Weg, dieses Verhalten bedingungslos zu unterbinden? Schließlich sind es Verhaltensweisen, die Kinder gerade dann aufzeigen, wenn sie unter sich sind, wenn sie sich uneingeschränkt bewegen dürfen, wenn sie Kind sein dürfen.

 

Rangeln und Raufen liegt in der menschlichen Natur. Es ist eine Urform der kindlichen Bewegung.

Streit und Konflikte sind soziale Phänomene, die überall existieren und nicht zu vermeiden ist. Wenn man von Menschen erwartet, dass sie Konflikte fair und friedlich lösen, darf ihnen im Kindesalter das Streiten nicht verwehrt bleiben. Kinder, die auch mal rebellisch sind, entwickeln sich zu selbstständigen Menschen, die in erster Linie ihrem persönlichen Glück folgen.

 

Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass unser Kampfsport diese kindlichen Eigenschaften in eine gesunde Richtung lenken kann. Kinder die lernen, spielerisch und friedlich miteinander zu raufen, tun das, was ihrer kindlichen Neugierde entspricht. Sie erforschen die Kräfte ihres Körpers und testen ihre Grenzen. Sie haben Spaß, dürfen austeilen und müssen einstecken. All das in einem friedlichen Umfeld, das klare Regeln  festlegt, in dem die Kinder, statt zu blinden Gehorsam, zu Respekt und Selbstdisziplin motiviert werden.