Konzept Mattenpädagogik
Friedliches Rangeln und Raufen zur Gewaltprävention
Bereits an unzähligen Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen, werden unsere Kurse zum fairen Raufen angeboten. Durch unsere Fortbildungen profitieren Kinder noch nachhaltiger davon.

Brazilian Jiu Jitsu - der perfekte Kampfsport für Kinder
Unser Konzept Mattenpädagogik basiert auf einem modernen Kampfsport, der in seiner Strategie statt Schlägen und Tritten auf das Einsetzen des eigenen Körpergewichts setzt. Im BJJ wird tatsächlich "gekämpft" - auch Sparring genannt, jedoch immer fair, rücksichtsvoll und freundschaftlich. Ganz ohne gefährliche Gewalt!
Rangeln und Raufen, eine Urform der kindlichen Bewegung:
Sofern diesem natürlichen Spieltrieb ein sicherer und friedvoller Rahmen gegeben wird, bietet er die beste Voraussetzung für eine optimale körperliche und geistige Entwicklung. Die "Mattenpädagogik" ist eine Sozialkompetenztraining der besonderen Art und vermittelt den Kindern unterbewusst gewaltpräventive Fertigkeiten. Die Ausbildung sogenannter Schlüsselkompetenzen sorgt dafür, dass die Kinder ihren Alltag glücklicher und friedlicher bewältigen können.
Förderung der "Schlüsselkompetenzen"
Rücksichtnahme
Beim Ringen eher überlegene Kinder entwickeln automatisch ein Gefühl für das Befinden des Gegenübers. Sie lernen empathisch und rücksichtsvoll beim "Kämpfen" zu sein.
Impulskontrolle
Die Kinder merken schnell, dass emotionales und affektives Verhalten meist nicht zum Erfolg führt. Sie lernen, sich mit kühlem Kopf und Strategie aus misslichen Lagen zu befreien.
Frustrationstoleranz
Nur wer gesund mit Niederlagen umgehen kann, kann langfristig Spaß und Freude am Training haben. Die Kinder lernen, dass Fehler und Rückschläge dazugehören.
Fairness
Faires Raufen mit seinem Trainingspartner schafft Verbunden und ehrlichen Respekt. Gerade die ehrgeizigsten Trainingspartner haben so die Chance zusammenzufinden
Selbstbewusstsein
Die Kinder lernen zu was Sie im Stande sind, stoßen aber auch mit Spaß an Ihre Grenzen und entwickeln so ein echtes und gesundes Selbstbewusstsein.

Mattenpädagogik - Mehr als nur "Kampfsport"
Angebote zum fairen Raufen gibt es viele. Der größte Unterschied zum Konzept Mattenpädagogik ist unser Fokus auf das "freie, aber friedliche Kämpfen" - im Kampfsport Sparring genannt.
Wenig aber strenge Regeln:
Statt kompliziertem Regelwerk und wenig Freiräumen, führen wir die Kinder mithilfe effektiver, aber risikofreier Haltegriffe, schrittweise zum freien, aber friedlichen Kämpfen. Außer 3 extrem einfacher, aber sehr wichtiger Regeln, ist prinzipiell alles erlaubt.
Das führt dazu, dass die Kinder es schaffen, aus eigener Motivation heraus und auch unter ehrgeizigsten Bedingungen, friedlich u. respektvoll miteinander umzugehen. Nur so zeigt das Gelernte auch Wirkung im Einrichtungsalltag.
"Soziales Lernen" auf eine Art, die Kinder sofort abholt und begeistert!
Die 3 einfachen Regeln

1
Die Partnerregel
"Das friedliche Raufen ist nur dann erlaubt, wenn ich einen Trainingspartner finde, also ein Gegenüber, das einverstanden und vertraut mit den Regeln ist!"
2
Die Goldene Regel
"Alle Handlungen, die meinen Trainingspartner verletzen oder gefährden sind verboten. Dazu gehört Kratzen, Schlagen, Treten und alle anderen Dinge, die ich auch selbst nicht gerne abbekommen würde!"
3
Die Abklopfregel
"Wenn ich eine Pause brauche, mir etwas weh tut oder ich mich unwohl fühle, MUSS ich "abklopfen" und/oder Stop sagen. Mein Trainingspartner muss dieses Zeichen respektieren und aufhören!
Konzept-Gründer

Michael Schey
Studierter Pädagoge (Uni Bamberg)
aktiver Jugendsozialarbeiter an Schulen
Trainer für Brazilian Jiu-Jitsu (Schwarzgurt)

Michael Matzner
Studierter Pädagoge/Sportdidaktik (Uni Bamberg)
Mitglied im deutschen Ju-Jutsu Bundeskader
Trainer für Brazilian Jiu-Jitsu (Schwarzgurt)
Unterstützt und gefördert werden wir unteranderem durch







